
bikeferien in whistler teil 2
 |
|
 |
04.07.2010
zwei wochen trailen ohne ende

grosser zieldrop.
rauf mit dem sessellift und runter mit bike. tagein tagaus. zwei ganze wochen lang. ob das wohl spass macht? und wie! und spass ist dabei nur der vorname. es war schlicht der hammer und wir konnten fast nicht genug davon kriegen. natürlich hatten auswahl und art der trails einen gigantischen einfluss auf diese beurteilung.

ninja cougar.
mein favorit war der "ninja cougar". enge kurven, trotzdem flowig, ein paar technische schmankerl, hübscher wald und in der regel recht wenig verkehr. zudem bildete der "ninja cougar" zusammen mit "b-line" und "karate monkey" eine echt geile kombo.
der mit jumps vollgestopfte "crank it up" kommt auf meiner persönlichen rangliste nur ganz knapp hinter der "ninja cougar kombo". flowig bis zum gehtnichtmehr mit hübschen anlegern und jumps in allen nur erdenklichen variationen. für einen teil der truppe war der "crank it up" jeweils zum morgentlichen warmfahren und als vorbereitung auf die "a-line" gedacht. für mich war dieser trail schon das highlight des tages. nun, jedenfalls konnte ich mich sugsesive ans feeling des "inderluftseins" rantasten, notabene ohne irgendwelche kunststücke wie onefooter, nohander, nicht einmal für ein arschwedeln hats gereicht. nach dem ersten kurzflug war ich aber trotzdem mächtig stolz.
mein bevorzugter aufwärmtrail war die "b-line". flow ohne ende, wenig sprünge und mit der traverse rüber zum "heart of darkness", wo die geilste sprungkombination war, eine echte alternative zum "crank it up". auch ganz hübsch aber nicht ganz ohne, war der "smoke and mirrors". etwas northshore, ziemlich moorig und für mich im grenzbereich des technisch machbaren. exakt in diese kategorie ist der "devils club" einzustufen. noch eine kutte mooriger, dafür etwas weniger und etwas einfachere northshores. dunkler wald, wenig verkehr, ganz hübsch. etwas spät habe ich den sehr gefälligen "angry pirate" entdeckt. die vom grossen rest der truppe heiss geliebten "a-line" und "dirt merchant" lagen eindeutig ausserhalb meiner fähigkeiten, vor allem ausserhalb meines mutes. ganz zu schweigen von den zahlreichen double-black eingestuften trails wie "schleyer", "joyride" oder "whistler downhill". einen riesenspass hatte ich trotzdem und den unzähligen cracks zuzuschauen, war auch nicht übel.
fazit: grandiose trails, grandiose bikeferien, schade, dass es so etwas in der schweiz nicht gibt.
|

|
|