
bikeferien in whistler teil 1
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23.06.2010
der lange weg nach whistler

wallride im crank it up.
nun, lange haben wir drauf gewartet, dann am 5. juni war es endlich soweit: unser tripp nach whistler konnte beginnen. gute zwei wochen im mekka der downhiller und freestyler waren auf dem plan. doch zuerst mussten wir noch unsere fünf in schachteln und koffer verpackten bikes nach zürich-flughafen bringen, was angesichts des doch beträchtlichen volumens mit dem zug nicht ganz so einfach war. gut hatten wir rechtzeitig ein paar zusätzliche abteile reserviert um die koffer darin zu verstauen.

tschömp im crank it up.
zug nach zürich-flughafen, dann via toronto nach vancouver und schliesslich mit dem shuttle nach whistler. irgendwie ist die information von unseren bikekoffern nicht bis nach vancouver gedrungen, denn der chauffeur, der uns am airport abholte, hatte definitiv ein viel zu kleines auto dabei. kein problem, meinte dieser blos und tatsächlich stand er eine halbe stunde später mit einer riesenkarosse vor dem ausgang des flughafens. ehrlich gesagt, habe ich noch gar nie ein so grosses auto gesehen. die gut zweistündige fahrt haben wir uns mit ein paar bierchen verkürzt. einchecken im hotel, dann noch kurz auf stippvisite ins dörfchen - schliesslich war samstag nacht und dann gehen auch die kanadierinnen und kanadier aus - und weil ein paar von uns vor lauter jetlag auch um 2 uhr morgens noch hellwach waren, haben sie gleich die bikes aus den koffern gekippt um diese schon mal zusammen zu bauen.
für mich gabs am ersten tag ein böses erwachen. jetlag, zuviel bier am vortag und ein gewisses mass an reisenervösitität, führten bei mir zu einer deftigen magenverstimmung. jedenfalls war mir gar nicht ums morgenessen und schon beim zuschauen, wie die kumpels ihre omlets garniert mit hashbrowns runtermähten, wurde mir halber schlecht. bike montieren war angesagt, dann saisonkarte kaufen, dann ab aufs bike. der crank it up war dann meine allererste fahrt im whistler bikepark. etwas übervorsichtig habe ich mich an den mit anlegern und "kleinen tschömps" gespickten trail rangetastet. ehrlich gesagt, bin ich vorher noch gar nie getschömpt, weswegen dieser trail für mich absolutes neuland darstellte. der rest der truppe war mehr oder weniger rasch im element. jedenfalls haben wir alle den ersten tag sehr genossen und am abend konnte ich sogar wieder was essen und ein bierchen trinken, ohne dass es mir übel wurde. welcome to whistler.
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